Hast du das in letzter Zeit auch häufiger gehört?
Nach Jahren der Agilität, Selbstorganisation und Flexibilität sehnen sich viele nach mehr Struktur, klaren Regeln und eindeutigen Entscheidungen.
Vielleicht ist das kein Zufall.
Je komplexer die Welt wird, desto größer die Sehnsucht nach Klarheit.
Aber oft ist es nicht die echte Klarheit, nach der wir suchen, sondern das Gefühl von Sicherheit.
Deshalb wirken Führungskräfte überzeugend, die scheinbar eindeutige Antworten haben.
Deshalb feiern wir Menschen, die mit Selbstbewusstsein sagen: „So ist es.“
Aber wann ist Klarheit wirklich Klarheit und wann ist sie nur ein bequemes Narrativ, um Unsicherheit auszublenden?
Klarheit ist nicht das Ergebnis einer einzigen Entscheidung - sie entsteht im fortlaufenden Abwägen, Hinterfragen und Justieren.
Klarheit ist ein permanenter Aushandlungsprozess.
↔️ Zwischen dem Ruf nach klaren Entscheidungen und der schnellen Kritik, wenn sie gefallen sind.
↔️ Zwischen langfristiger Strategie und den täglichen Dringlichkeiten.
↔️ Zwischen Führungskraft und einem Umfeld, das von ihr Orientierung erwartet, während es selbst ständig die Richtung ändert.
Wer führt, muss nicht nur einmal Klarheit schaffen, sondern sie immer wieder neu verhandeln.
Denn oft geht es nicht darum, Klarheit zu haben, sondern transparent zu machen, wo sie gerade fehlt.
Wie gehst du mit der Sehnsucht nach Klarheit um - in einer Welt, die selten eindeutige Antworten liefert?
Klarheit entsteht nicht durch schnelle Antworten, sondern durch bewusste Selbstführung.
Die AUS:ZEIT für Reflexion vom 28.-30.03. auf Gut Groß Zecher in Schleswig-Holstein bietet dir genau diesen Raum.
Anmeldung und Infos hier auf der Website.