Projektleitungen, fachliche Führungskräfte, Matrixorganisationen - viele Unternehmen setzen auf laterale Führung.

Die Idee: Mehr Flexibilität, schnellere Entscheidungen, höhere Eigenverantwortung.

Doch oft bleibt in der Praxis alles beim Alten.

Stell dir vor, du setzt eine neue fachliche Führungskraft in deinem Team ein. Sie bringt Erfahrung mit, kennt sich fachlich bestens aus, aber im Alltag läuft es nicht rund.

Das Team verhält sich, als hätte sich nichts geändert:

✔️ Es fragt weiterhin dich um Rat, statt sich an die neue Führungskraft zu wenden.

✔️ Wichtige Entscheidungen landen immer noch auf deinem Tisch.

✔️ Schwierige Themen werden nicht in der neuen Führungsebene gelöst, sondern direkt an dich weitergegeben.

Damit laterale Führung funktioniert, braucht es klare Rahmenbedingungen:

1️⃣ Laterale Führung braucht klare Unterstützung

Ohne deine aktive Unterstützung bleibt die neue Führungskraft unsichtbar.
Wer entscheidet was? Wer trägt Verantwortung?
Ohne Klarheit hält sich das Team an alte Muster.

2️⃣ Deine Rolle verändert sich, aber dein Einfluss bleibt

Nur weil du keine disziplinarischen Entscheidungen mehr triffst, heißt das nicht, dass dein Team dich nicht mehr als Anker sieht.
Solange du unbewusst die letzte Instanz bist, bleibt alles wie zuvor.

3️⃣ Strukturen müssen sich anpassen, nicht nur Titel

Laterale Führung funktioniert nur mit klaren Zuständigkeiten.
Wo gibt es Entscheidungsüberschneidungen?
Was muss neu verteilt werden?

Ohne eine bewusste Neuordnung bleibt Unsicherheit bestehen.
Doch selbst die beste Struktur bringt nichts, wenn sich für das Team nichts verändert.

Veränderung zeigt sich nicht im Organigramm, sondern im Alltag.

👉 Woran merkt dein Team, dass sich wirklich etwas verändert hat?

--> Daran, dass es weniger auf dich angewiesen ist.
--> Themen werden dort gelöst, wo die Expertise sitzt – nicht mehr auf deinem Tisch.
--> Und du? Wirst nicht mehr als letzte Instanz gebraucht, sondern als strategischer Sparringspartner.

Laterale Führung ist anspruchsvoll. Sie erfordert Reflexion, bewusste Entscheidungen und oft einen Perspektivwechsel.

Doch im hektischen Alltag bleibt dafür kaum Raum.

Deshalb: Gönn dir eine Auszeit!

Z.B. vom 28.–30. März hast du die Möglichkeit, fernab vom Tagesgeschäft Klarheit zu gewinnen und strategisch nach vorne zublicken.

Katharina Kohlmayr
Expertin für persönliche Entwicklung
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